Persönliches

Da diese Seite ja ein „Spiegelbild“ von mir sein soll und die Besucher (also Ihr) sicherlich auch an persönlichen Informationen interessiert sind, erkläre ich Euch ein wenig zu meiner Person. Natürlich erfahrt Ihr in den anderen Rubriken auch sehr viel von mir, aber hier sind halt die Dinge aufgeführt, die nirgendwo anders reingepasst haben! In meinem Lebenslauf könnt Ihr lesen, wie ich meine Kindheit verbracht habe und zu meinem jetzigen Beruf gekommen bin. Alle Geheimnisse meiner Vergangenheit werdet Ihr hier nicht finden, aber das wird vermutlich niemand verlangen 😉

Daten

Name: Christian Mundhenk
Geburtstag: 08.02.1977
Sternzeichen: Wassermann
Beruf: Diplom-Sportwissenschaftler
Geburtsort: Bad Pyrmont, Niedersachsen
Wohnort: Berlin

Zu Hause

Mein Leben beginnt in einer Kleinstadt in Niedersachsen. Zum ersten Mal erblicke ich das Licht der Welt in Bad Pyrmont. Dort werde ich am 08. Februar 1977, also als Wassermann, in einem Krankenhaus geboren. Meine Eltern Ute und Manfred müssen also zusätzlich zu meinem vier Jahre älteren Bruder einen weiteren Jungen „ertragen“. Ob das wohl gut geht? Zwei Jungs unter einem Dach? Nachdem mein älterer Bruder Jochen die ersten Jahre seines Lebens im Haus meiner Großeltern verbringen durfte, hatte ich das Vergnügen, im neuen Heim meiner Eltern aufzuwachsen, was sich direkt auf dem gleichen Grundstück befindet, wie das Haus meiner Großeltern.

Schule

Mit sechs Jahren hat meine schulische „Laufbahn“ begonnen. Zuerst ging es den kurzen Fussweg zur Grundschule Holzhausen, anschließend mit dem Fahrrad zur Orientierungsstufe und bis zum 13. Schuljahr zum Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont. Eigentlich hat mir die Schule recht viel Spaß gemacht, wenn man das überhaupt sagen kann. Natürlich hätte ich gerne andere Dinge gemacht, aber eine Qual war es für mich zum Glück nicht. Da meine schulischen Leistungen auch ganz ok waren, hat man mir 1996 sogar die allgemeine Hochschulreife (Abitur) „verliehen“.

Sport

Neben der Schule begann sich relativ früh mein größtes Hobby zu entwickeln, der Sport. Erst beim „Montagsturnen“ zusammen mit einigen Jungs, mit denen ich heute noch sehr gut befreundet bin. Nachdem wir zu Hause eine Tischtennisplatte hatten und sogar im Winter in unserem Gästezimmer Rundlauf gespielt haben, war es auch nur eine Frage der Zeit, bis ich zum Tischtennistraining gekommen bin. Glücklicherweise bot der TuS Bad Pyrmont mehrere Sportarten an, darunter auch Tischtennis und Leichtathletik. Und da mein Großvater ein Gründungsmitglied in diesem traditionellen Sportverein war, begann meine „Sportkarriere“ beim TuS Bad Pyrmont, dem ich sicherlich einiges zu verdanken habe. Als ich zu „groß“ für das Montagsturnen war, kam ich zu den großen und wahren Sportlern. Ich folgte meinem großen Bruder, der sportlich immer ein Vorbild für mich war, und trainierte fortan beim „godfather of“ Leichtathletiktraining in Bad Pyrmont, Heinrich Marris. Schnell wurde mir klar, dass ich zu langsam war und meine Stärken deutlich im Wurfbereich lagen. Zum Glück habe ich dennoch eine breite athletische Ausbildung im Verein genossen und mehrere Mehrkämpfe absolviert, darunter auch mehrere Zehnkämpfe. Nachdem Heinrich Marris sich mit dem Verein zerstritten hatte, wurde Ansgar Matthias neuer Trainer, ein ehemaliger Athlet des Vereins, der zu meiner Freude auch ein ehemaliger guter Speewerfer war. Ich hatte eine wunderschöne Zeit in der Jugendklasse, in der ich es sogar bis in den Landeskader geschafft habe. Dabei war ein entscheidender Faktor, dass wir alle sehr gut miteinander ausgekommen sind und die Vereinskameraden zu sehr guten Freunden wurden. Neben den sportlichen Aktivitäten haben wir auch die sonstige Freizeit miteinander verbracht.

Bundeswehr

Nach dem Abitur habe ich die sinnloseste Zeit meines Lebens verbracht, den Grundwehrdienst bei der Bundeswehr. Sicherlich bin ich davon überzeugt, dass es zwar nötig war, aber die Zeit war nur verlorene Zeit, da man nichts von dem, was man bei der Bundeswehr gemacht hat, für seine Zukunft gebrauchen kann, zumindest nicht, wenn man vorher gelernt hat, seinen Verstand einzusetzen.

Studium

Als ich vor der Entscheidung stand, wie ich mich beruflich entwickeln sollte, hatte ich nur zwei Gedanken, entweder in Richtung Sport oder den Bereich EDV. Diese zwei Hobbys waren meine Lieblingsbeschäftigungen und mein Traum war es immer, mein „Hobby zum Beruf zu machen“. Ich entschließ mich für das Sportstudium, was ich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereut habe. Nach intensiven Nachforschungen kam für mich nur ein Studium in Köln, an der Deutschen Sporthochschule in Frage. Dort waren exzellente Bedingungen und es war nach meinen Informationen eine der renommiertesten Universitäten für den Bereich Sport überhaupt. Dass es meistens mehr Schein als Sein ist, wenn man solche Informationen recherchiert, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar, aber insgesamt muss man sagen, dass es wirklich eine gute Entscheidung war.

Das Diplom-Studium der Sportwissenschaft (Schwerpunkt Ökonomie & Management) war genau das, was ich immer machen wollte. Fast alle Seminare und Vorlesung habe ich mit Freude besucht und sogar das Lernen für die Prüfungen und Klausuren hat mit zeitweise viel Spaß gemacht. Im Gegensatz zur Schule weiß man im Studium, wofür man lernt und warum. Schließlich hat man sich es selber ausgesucht.

LT DSHS Köln e.V.

Natürlich habe ich zu Beginn des Studiums auch nach einem Leichtathletikverein Ausschau gehalten und mit dem LT DSHS Köln (Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln) einen Verein gefunden, bei dem ich heute noch „aktiv“ bin. Von Anfang an war es für mich keine Frage, zu diesem Verein zu wechseln und auch für Köln zu starten. Obwohl es keine eigene Wurfgruppe für mich gab, habe ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und auch fleißig wie nie zuvor trainiert. In der Basisgruppe fand ich eine Gruppe, in der ich meine allgemeinen Einheiten machen konnte und zusätzlich habe ich noch meine speziellen Wurfeinheiten einzeln durchgeführt. Mit der Zeit hat sich jedoch mehr und mehr herausgestellt, dass auf mich keine große „Leichtathletikkarriere“ wartete. Trotz intensivem Training kam ich einfach nicht vorwärts. Meine Leistungen blieben konstant und bei zunehmenden Verletzungen, überwiegend Arm und Schulter, sank meine Motivation.
Inzwischen habe ich dem Wettkampsport abgesagt und starte nur noch bei DMM-Wettbewerben, wenn ich gebraucht werde. Mein großer Wunsch ist es, noch einmal einen letzten Speerwurf-Wettkampf zu bestreiten, bei dem ich schmerzfrei werfen kann und annähernd eine zufrieden stellende Leistung abliefere.

Karriere

Im Anschluss an mein Studium war es zunächst sehr schwierig, eine Stelle zu finden, doch zum Glück habe ich nach intensiver Suche und dutzenden von Absagen auf meine Bewerbungen einen Job in der Eifel gefunden. Der Job vereinbarte zwei wichtige Wünsche von mir, nämlich erstens eine Stelle in der Nähe von Köln und zweitens eine Tätigkeit, die mit Sport zu tun hat. Meine Stelle im Internat entpuppte sich jedoch sehr schnell als Notlösung, da ich jeden Tag 50 km fahren musste und der Job auch alles andere als ein Traumjob war. Einiges hat mit zwar auch Spaß gemacht, aber die erzieherische Tätigkeit und die Nachtdienste waren zwei Punkte von vielen weiteren Punkten, die mich veranlasst haben, mir einen neuen Arbeitgeber zu suchen.
Nach einem Jahr Internatsarbeit habe ich dann glücklicherweise den Absprung geschafft und seit Mai 2004 arbeitete ich für den Hochschulsport der Universität zu Köln. Hier fühlte ich mich pudelwohl, denn die Aufgaben waren reizvoll, die Kollegen nett und es herrschte eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Ich bin unter anderem für den UniLauf verantwortlich gewesen, realisierte die Internetseite www.campussport-koeln.de und war mit verschiedenen Marketingaufgaben beauftragt.
Im Jahr 2010 stand dann eine große Veränderung an, denn ich habe den Schritt gewagt, nach Berlin zu gehen und dort eine neue Stelle anzunehmen. Dass es wieder eine Stelle als Sportlehrer beim Hochschulsport war, hat es mit natürlich ein wenig leichter gemacht.
Nach 5 Jahren mit diversen Aufgaben von der Leitung des Wassersportzentrums bis zur stellvertretenden Leitung der Zentraleinrichtung Hochschulsport war der Zeitpunkt für eine erneute Veränderung gekommen. Als an der Freien Universität Berlin die Stelle des Direktors der Zentraleinrichtung Hochschulsport ausgeschrieben war, musste ich mir erst einmal klar werden, ob ich diesen Schritt überhaupt gehen möchte. Nach kurzer Überlegung wurde mir schnell klar, dass es der nächste Schritt für mich war und mich in der Vergangenheit Veränderungen immer weitergebracht haben. Seit dem 01. Januar bin ich nun Leiter der Zentraleinrichtung Hochschulsport an der Freien Universität Berlin und mir mich macht der Job außerordentlich viel Spaß!


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